Vom Automobilhersteller bis zur Lebensmittelproduktion, vom Pharmaunternehmen bis zur Papierfabrik – so unterschiedlich die Branchen in der Industrie sind, so unterschiedlich sind auch die dortigen Einsatzbereiche und ihre Problemstellungen: Ablagerungen in Rohrleitungen, Biofilme in Kühlkreisläufen, Fouling in Wärmeübertragern u. v. m.

Wir gehen neue Wege und den Problemen auf den Grund:
Als externe Experten wenden wir unsere erprobte Technologie aus dem kommunalen Bereich seit einiger Zeit auch auf die Industrie an. Hier haben wir noch längst nicht alle Anwendungsbereiche erschlossen – vielmehr eröffnen sich uns immer wieder neue Aufgabenstellungen, die wir uns erarbeiten. Doch die bisherigen Erfolge zeigen uns, dass wir mit unserer Technologie auf dem richtigen Weg sind und wir unseren Industriekunden eine Reinigung bieten können, die absolut wirtschaftlich und effizient ist.

COMPREX® im Einsatz: Reinigung von Wärmeübertragern

ROHRBÜNDELWÄRMEÜBERTRAGER

DAS PROBLEM
Rohrbündelwärmeübertrager dienen in der chemischen Industrie als Reaktoren. Bestimmte Reaktionen laufen erst bei einigen hundert Grad ab. Zur Wärmezufuhr dient Dampf, der über das Mantelrohr des Rohrbündelwärmeübertragers geleitet die Reaktion der Reaktionsmischung im Innenrohr in Gang setzt und kontrolliert ablaufen lässt.

 

Mit der Zeit wachsen auf der Trennwand zwischen Innen- und Mantelrohr Ablagerungen, so dass sich der Wärmeübergangswiderstand und damit der Energiebedarf erhöht. Während der regelmäßigen Wartungsarbeiten müssen die Ablagerungen zuverlässig entfernt werden. Dies war in der Vergangenheit nur nach Demontage der Anlagenteile möglich. Nach der Reinigung mussten die Teile mit Hilfe teurer Spezialdichtungen wieder zusammengebaut werden.

 

DIE LÖSUNG
Die Reinigung mittels COMPREX®-Verfahren benötigt lediglich Adapteranschlüsse an Ein- und Ausgabe des Wärmeübertragers. Es ist vorteilhaft, in und gegen die Fließrichtung mit abgestimmten Spülprogrammen zu spülen.

 

Nacheinander geschaltete Wärmeübertrager lassen sich in manchen Fällen gemeinsam reinigen. Sind die Wärmeübertrager für hohe Drücke ausgelegt, ist es möglich, den durch das vorhandene Netz vorgegebenen Wasserdruck einzusetzen, um die Reinigung mit entsprechend erhöhter Druckluft zu intensivieren. Inzwischen liegen auch Erfahrungen vor, um mit Feststoffinjektion die Reinigungsarbeit zu erhöhen.

 

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Referenzprojekt „Petrochemie“ (Download 82 KB) und in unseren Presseartikeln.

SPIRALWÄRMEÜBERTRAGER

DAS PROBLEM
Spiralwärmeübertrager finden in der Industrie häufig als Kühler Verwendung. Zur Wärmeableitung dient beispielsweise Brunnen- oder Flusswasser. Diese Kühlwässer scheiden Ablagerungen auf der Oberfläche des Wärmeübertragers ab. Bei Brunnenwasser sind dies Eisen- oder Manganschlämme. Bei Flusswasser bilden sich Schichten aus Trübstoffen und Biofilm.

 

Bisher wurden die Ablagerungen vorwiegend durch chemische Reinigungsmittel entfernt. Die belasteten Spülwässer waren sachgerecht zu entsorgen.

 

DIE LÖSUNG
Die Reinigung mittels COMPREX®-Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass sie in kurzer Zeit die Ablagerungen ohne weitere Hilfsmittel entfernt. Die Spülwässer lassen sich nach dem Absetzen der ausgetragenen Feststoffe in Dekantierbecken oder -behälter über den Abwasserkanal entsorgen. Die abgesetzten Feststoffe sind natürlichen Ursprungs und dadurch einfach zu entsorgen.

 

In vielen Fällen ist es möglich, die Spiralwärmeübertrager zusammen mit den Zu- und Rückleitungen zu reinigen. Dies ist ein weiterer Vorteil der COMPREX®-Reinigung. Da sich Luftblöcke der Nennweite der Rohre und Wärmeübertrager anpassen, lassen sich sogar in komplexen Systemen durch Steuern der Absperrarmaturen mehrere Spiralwärmeübertrager nacheinander spülen, ohne die Verbindungen zu lösen.

 

Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Referenzprojekten und in unseren Presseartikeln.

PLATTENWÄRMEÜBERTRAGER

DAS PROBLEM
Plattenwärmeübertrager werden in der Industrie vielfach entweder in geschweißter oder in geschraubter Form eingesetzt. Sie sind meistens für geringe Drücke ausgelegt. Zur Reinigung wurden bisher verschiedene Verfahren verwendet. Normalerweise kommen chemische Reinigungsmittel zum Einsatz.

 

Bei der geschraubten Form lassen sich die Trennwände demontieren und manchmal mit Hochdruck reinigen. Werden in Plattenkühlern Kältemittel wie Ammoniak verwendet, müssen nach der Reinigung die entsprechenden Kammern trocken sein, was wiederum einen Aufwand bedeutet.

 

DIE LÖSUNG
Das COMPREX®-Verfahren kann auch bei geringen Drücken arbeiten. Wichtig sind Vorkehrungen, dass der im Wärmeübertrager zugelassene Druck nicht überschritten wird. Das Spülprogramm ist darauf anzupassen. Es zeigte sich vielfach, dass sich Ablagerungen aus Brunnen- und Flusswasser wirksam entfernen lassen.

 

Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Praxisbeispielen "Plattenwärmeübertrager ausgebaut und vor Ort" (Download 484 KB) und  "Plattenwärmeübertrager ausgebaut" (Download 541 KB).

COMPREX® im Einsatz: Reinigung von Kühlkreisläufen und Leitungssystemen

OFFENE KÜHLKREISLÄUFE

DAS PROBLEM
Im Gegensatz zu geschlossenen Kühlkreisläufen ermöglichen Kühltürme in offenen Kreisläufen den Eintrag von Luftsauerstoff, Staub und anderen Partikeln. Die Folgen sind Korrosion und Vermehrung von Mikroorganismen. Schließlich beeinträchtigen Ablagerungen und Biofilme die Funktion der Anlagen sowie die Immission von Mikroorganismen in die Umgebung.

 

DIE LÖSUNG
Wie bei den geschlossenen Kühlkreisläufen lassen sich auch hier die Vorgänge nicht vollständig vermeiden. Sie lassen sich zwar durch Behandlungsmaßnahmen bedeutend reduzieren und durch moderne Analyseverfahren, z. B. auf Basis der Biolumineszenz kontrollieren, die Reinigungsmaßnahmen sind zu gegebener Zeit aber notwendig. Während bei diesen Maßnahmen die Kühltürme zugänglich sind, erfordern die Rohrleitungen andere Reinigungsstrategien.

 

Das COMPREX®-Verfahren bietet hier entscheidende Vorteile. So lassen sich neben dem Mobilisieren und Austragen der Ablagerungen und Biofilme aus den Zu- und Rückleitungen zum Kühlturm auch schlecht durchströmte Bereiche beispielsweise an Absperrarmaturen reinigen. Die Luftblöcke bleiben in den Rohrleitungen nicht stecken. Die mitgerissenen Feststoffe lassen sich auffangen, die Mikroorganismen aus der Abluft durch Filtern zurückhalten und sachgerecht entsorgen.

 

Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Referenzprojekten und in unseren Presseartikeln.

GESCHLOSSENE KÜHLKREISLÄUFE

DAS PROBLEM
Kühlkreisläufe enthalten häufig Bauteile aus verschiedenen Werkstoffen. Während die Hauptleitungen in größeren Nennweiten vorwiegend aus geschweißten Stahlrohren bestehen, sind in den Verteilungsleitungen Bauteile aus anderen Werkstoffen zu finden beispielsweise Rohre aus nichtrostendem Stahl oder Kupfer, Armaturen aus Messing oder Rotguss. Die Wärmeübertrager bestehen normalerweise aus nichtrostendem Stahl.

 

Das Kühlwasser in industriellen Kühlkreisläufen ist oft aufbereitetes Brunnenwasser und enthält Korrosionsinhibitoren. Die Temperaturen sind je nach Anwendung unterschiedlich, liegen häufig jedoch zwischen 10 und 30 °C. Der Druck lässt sich über Ausgleichsgefäße konstant halten. Bei Bedarf wird aufbereitetes Wasser nachgespeist. Zur Kontrolle dient vielerorts die Überwachung wichtiger Parameter wie Temperatur, Druck und Durchfluss an Maschinen und anderen wichtigen Stellen.

 

Hinsichtlich des Verhaltens der Werkstoffe gegenüber dem Kühlwasser sind geschlossene Kühlkreisläufe mit dem Heizungskreislauf in Gebäuden vergleichbar. Während der Betriebszeit bilden sich Korrosionsprodukte. Das Wasser in Stahlleitungen ist oft grünlich oder enthält schwarze Trübstoffe bedingt durch zweiwertige Eisenionen. Nach der Entnahme von Wasserproben ändert sich die Farbe bei Kontakt mit der Luft. Die zweiwertigen Eisenionen oxidieren zu braunen dreiwertigen und schwerlöslichen Eisenverbindungen.

 

In den Kühlkreisläufen können Korrosionsprodukte die Funktion beeinträchtigen. Als Ablagerungen auf den Wärmeübertragern schränken sie den Wärmeübergang ein und als Pfropfen verstopfen sie kritische Zuleitungen. Filter helfen wenig weiter. Sie erniedrigen mit der Beladung den Volumenstrom und sind in geschlossenen Kreisläufen schwierig zu reinigen.

 

DIE LÖSUNG
Korrosion lässt sich in geschlossenen Kühlkreisläufen nicht vollständig vermeiden, die Vorgänge aber durch Maßnahmen bedeutend reduzieren. So vermindern bestimmte Aufbereitungsstoffe mit biozider Wirkung die mikrobiologische Korrosion. Verwenden von gasdichten Werkstoffen in Bauteilen und Verbindungen erniedrigt die Korrosionsrate infolge von Sauerstoffpermeation. Kritisch zu betrachten sind bestimmte Kunststoffteile, Gummidichtungen oder Gummischläuche.

 

Da in der Praxis die Beeinträchtigung durch Korrosionsprodukte nicht auszuschließen ist, dienen Reinigungsmaßnahme der Wartung und ggf. der Ertüchtigung der Kühlwasserleitungen. Das COMPREX®-Verfahren hat sich bei dieser Anwendung bewährt und ermöglicht die Reinigung in festgelegten Zeitabständen beispielsweise während Wartungsarbeiten an den Aggregaten oder auch bei Bedarf, wobei durch Kontrolle von Temperatur, Druck und Durchfluss die Notwendigkeit und Dringlichkeit der Reinigungsmaßnahme erkennbar sind.

 

Mittels COMPREX®-Verfahren lassen sich zunächst die Hauptleitungen und anschließend die Verteilungsleitungen schnell und wirkungsvoll reinigen. Schließlich ist auch möglich, die Wärmeübertrager zu reinigen. Für diese Anwendungen dienen abgestimmte Spülprogramme. Bei Bedarf werden Arbeitsanweisungen erstellt.

 

Probenahmen während der Spülung geben Aufschluss über die Art und Menge der Trübstoffe und Ablagerungen. Weitergehende Untersuchungen der Proben haben das Ziel, ihre Zusammensetzung zu ermitteln und Hinweise auf erforderliche Wasserbehandlungs- oder Sanierungsmaßnahmen zu erhalten.

 

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Referenzprojekt "Motorenwerk" (Download 381 KB) und in unseren Presseartikeln.

BRUNNEN-, ROH- UND BRAUCHWASSERLEITUNGEN

DAS PROBLEM
Brunnen-, Roh- und Brauchwasser enthalten häufig erhöhte Gehalte an Eisen und Mangan. Diese Elemente liegen im Wasser in der reduzierten Form gelöst als zweiwertige Ionen vor. Bei der Wasseraufbereitung von Rohwasser werden diese Ionen mit Luftsauerstoff oxidiert, als unlösliche Hydroxide ausgefällt und über Filter entfernt. Sind die Filter beladen und der Durchfluss nicht mehr ausreichend, ist es notwendig, die Filter rückzuspülen und zu regenerieren.

 

Je nach Betriebsweise und Art des Rohwassers kann es vorkommen, dass bei der Wassergewinnung Spuren von Sauerstoff eingetragen werden. Somit finden die Oxidation der zweiwertigen Ionen und die Ausfällung der entstandenen schwerlöslichen Eisen- oder Mangenverbindungen schon vor der Wasseraufbereitung statt. Bekannt sind Verockerungen von Brunnen, die in regelmäßigen Zeitabständen zu regenerieren sind. Weniger beachtet sind diese Ablagerungen in den Rohrleitungen. Die Ablagerungen entstehen unabhängig vom Rohrwerkstoff und wirken sich vorwiegend auf zwei Arten nachteilig aus:

 

- Querschnittsverengung: Ablagerungen vermindern den Querschnitt der Rohrleitung; die Rohrleitung wächst zu.
- Trübung bei erhöhtem Durchfluss: Ablagerungen beeinträchtigen die Wasserbeschaffenheit bei großem Wasserbedarf und erhöhten Fließgeschwindigkeiten
durch Trübung.

 

DIE LÖSUNG
Basierend auf Rohrleitungsparametern lässt sich gereinigte Luft leicht über Anschlüsse beispielsweise an vorhandenen Be- und Entlüftungsöffnungen zugeben. Die computerunterstützt herstellten Luftblöcke passen sich dem Rohrleitungsquerschnitt an – auch bei Nennweitenänderungen – und bleiben nicht stecken. Bei geringem Spülwasserbedarf erhält die Rohrleitung nach kurzer Reinigungsdauer ihre geplante Kapazität zurück. Das Verfahren arbeitet dabei wirtschaftlich, effektiv und nachhaltig.

 

Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Referenzprojekten und in unseren Presseartikeln.

FLUSSWASSERLEITUNGEN

DAS PROBLEM
Flusswasser dient verschiedenen industriellen Zwecken. Zur Anwendung wird es in Rohrleitungen aus unterschiedlichen Werkstoffen transportiert. Dabei lagern sich mit der Zeit Inhaltsstoffe des Flusswassers in den Rohrleitungen ab. Dazu gehören nicht nur Trübstoffe, sondern auch Mikroorganismen und Schalentiere. Die Ablagerungen bestehen also nicht nur aus Sedimenten und Biofilm, sondern können beispielsweise auch mehr oder weniger fest an der Innenwand der Rohrleitung haftende Muschelschalen enthalten. Da vielfach die Besiedlung nicht zu unterbinden ist, müssen Reinigungsmaßnahmen den ursprünglichen Rohrleitungsquerschnitt wieder herstellen.

 

DIE LÖSUNG
Die Reinigung von Flusswasserleitungen ist ein interessanter Anwendungsfall für das COMPREX®-Verfahren. Typischerweise werden schlammartige Ablagerungen, in bestimmten Fällen aber auch Muschelschalen, ausgetragen.

 

Je nach Wasserbedarf können Flusswasserleitungen mittlere bis große Nennweiten aufweisen. Zur Reinigung mittels Impulsspültechnik sind große Luftmengen erforderlich. Die Kombination von zwei oder drei Technikeinheiten ist notwendig, um diese Luftmengen bereitzustellen. Das Synchronisieren der Technikeinheiten ermöglicht, große Luftblöcke in der Rohrleitung zu erzeugen, so dass sich große Rohrleitungen auch über längere Strecken reinigen lassen.

 

Gegenüber anderen Reinigungsverfahren ist auch hier die Einfachheit des COMPREX®-Verfahrens vorteilhaft. Es sind keine Öffnungen für Reinigungsgeräte notwendig. Be- oder Entlüftungseinrichtungen, Hydranten oder andere vorhandene Armaturen beispielsweise an Abzweigen genügen, um die Druckluft einzuspeisen. Die bei Rohwasserleitungen erprobte Spültechnik lässt sich auch auf Flusswasserleitungen übertragen.

 

Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Referenzprojekten und in unseren Presseartikeln.

FEUERLÖSCHLEITUNGEN UND SPRINKLERANLAGEN

DAS PROBLEM
Viele Feuerlöschleitungen bestehen aus Stahlrohren und sind ständig mit Wasser gefüllt. Bedingt durch die Betriebsweise stagniert das Wasser lange Zeit in den Leitungen. Dabei bilden sich Ablagerungen. Sie können sich im Brandfall mobilisieren und die Auslaufarmaturen und Düsen beeinträchtigen. Vor allem Sprinkleranlagen oder Notduschen in Laborgebäuden können dadurch ihre Funktion einbüßen oder im schlimmsten Fall versagen. Deshalb ist es erforderlich, Feuerlöschleitungen und -anlagen regelmäßig zu warten.

 

Die übliche Wasserspülung mobilisiert zwar Partikel, die im Brandfall zu Störungen führen können, dies aber nicht nur in der Feuerlöschleitung sondern auch im vorgeschalteten Netz. Das Wasser bleibt über einen längeren Zeitraum trüb. Dieser Effekt ist auch in Trinkwassernetzen bekannt, wenn bei Bedarf große Wassermengen entnommen werden.

 

DIE LÖSUNG
Das COMPREX®-Verfahren bietet wesentliche Vorteile bei der schonenden, aber nachhaltigen Reinigung der Feuerlöschleitungen und -anlagen. Zunächst ist nur ein geringer Wasserbedarf zur Impulsspülung notwendig. Verwirbelungen und kurzzeitig auch Kavitation mobilisieren Ablagerungen lediglich im zu spülenden Rohrleitungsabschnitt und nicht im vorgeschalteten Netz. Die Verhältnisse entsprechen Fließgeschwindigkeiten von etwa 15 m/s. Sie sind also wesentlich effektiver als Wasserspülungen von 2 m/s bis 3 m/s, begrenzt durch den Ausfluss über den Spülhydranten.

 

Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Referenzprojekten und in unseren Presseartikeln.

PROZESS- UND VE-WASSERLEITUNGEN

DAS PROBLEM
Im industriellen Bereich sind vielfach Rohrleitungen anzutreffen, die wässrige Lösungen oder Suspensionen transportieren. Die Betriebsweise ist häufig intermittierend, so dass sich während der Stagnationsphasen Stoffe absetzen können. Diese Situation ist vergleichbar mit derjenigen bei Abwasserdruckleitungen. Beispielsweise seien hier Schlammleitungen oder Rohrleitungen für belastetes Prozesswasser genannt. Vielfach transportieren diese Rohrleitungen das Prozesswasser zur Aufbereitung. Ablagerungen führen zur Querschnittsverengung.

 

Ein weiteres Beispiel für Prozesswasserleitungen sind Rohrleitungen in Lackierstraßen. Dort kommen immer häufiger wasserbasierend Beschichtungsstoffe zum Einsatz. Als Lösemittel dient vollentsalztes Wasser (VE-Wasser). Nachteilig ist das Verkeimungspotenzial bei dieser Verfahrensweise.

 

Die Verkeimung lässt sich zwar durch Biozide bedeutend reduzieren und durch moderne Analyseverfahren z. B. auf Basis der Biolumineszenz kontrollieren, aber nicht vollständig ausschließen. Es bilden sich auf den Rohrleitungsinnenflächen Biofilme. Erreichen sie ein bestimmtes Ausmaß, so können sich Teile davon ablösen und auf die lackierten Oberflächen gelangen. Die Folgen sind Reklamationen wegen nicht einwandfreier Oberflächenbeschaffenheit.

 

DIE LÖSUNG
Bei Prozesswasserleitungen lässt sich das COMPREX®-Verfahren sowohl zur Grundreinigung als auch neuerdings stationär zur Prophylaxe einsetzen. In vielen Fällen kommt das Prozesswasser anstatt des teuren Trinkwassers zum Einsatz analog der COMPREX®-Reinigung von Abwasserdruckleitungen mit Abwasser. Ist eine Wasseraufbereitungs- oder Kläranlage vorhanden, so lässt sich die Reinigung häufig während des Betriebs durchführen.

 

Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Referenzprojekten und in unseren Presseartikeln.

EMULSIONSLEITUNGEN

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Nehmen Sie einfach Kontakt zu unserem Spezialisten für den industriellen Bereich auf:

 

Sven Kopp
s.kopp@hammann-gmbh.de

 

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Referenzprojekt „Emulsionsleitung“ (Download 98 KB)

ABWASSERDRUCKLEITUNGEN

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