Trinkwasser ist ein wertvolles und unverzichtbares Lebensmittel für jeden von uns. Deshalb werden an seine Qualität auch die höchsten Ansprüche gestellt und die Wasserversorger betreiben großen Aufwand, um es sauber auf den Weg zu Ihrem Gebäude zu bringen.
Doch gerade bei älteren Bestandsimmobilien kann es durch bau-, betriebs- und verfahrenstechnische Mängel zu mikrobiologischen Kontaminationen kommen. Auch im Falle von längeren Standzeiten können Ablagerungen und Biofilme entstehen – der perfekte Nährboden für Bakterien, die die Wasserqualität gefährden.

Reinste Effizienz im Einsatz: HAMMANN und das COMPREX®-Verfahren
Als Experten für die mechanische Reinigung wenden wir unser COMPREX®-Verfahren seit 2005 auch bei Trinkwasser-Installationen an. Die bisherigen Erfolge zeigen uns, dass COMPREX® mit seiner effektiven und gründlichen Reinigungswirkung entscheidend dazu beitragen kann, die beste Trinkwasserqualität an jeder Zapfstelle Ihres Gebäudes wiederherzustellen.

Drei Fälle für COMPREX®


TRÜBUNGSPROBLEME
Am häufigsten haben Betreiber von Trinkwasser-Installationen mit der Korrosion verzinkter Rohrleitungen zu kämpfen. Diese macht sich durch Trübung und rotbraune Verfärbung des Trinkwassers bemerkbar. Auch können sich Filter, Siebe, Stahlregler oder Eckventile zusetzen und so den Durchfluss verringern. Zudem nimmt der Querschnitt von Zirkulationsleitungen ab, es kommt zu Stagnation und damit zu idealen Bedingungen für die Entstehung von Biofilmen und die Vermehrung von Bakterien wie Legionellen.
LEGIONELLEN
In Trinkwasserleitungen können mikrobiologische Kontaminationen entstehen. Die Ursachen dafür sind bau-, betriebs- und/oder verfahrenstechnische Mängel. Eine Kontamination mit Legionellen wird in den meisten Fällen im Rahmen der Untersuchungspflicht gemäß der Trinkwasserverordnung erkannt. Dann ist schnelles Handeln gefragt. Denn Legionellen sind ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Die stäbchenförmigen Bakterien leben im Wasser und können durch Tröpfchenübertragung die Infektionskrankheit Legionellose auslösen.
PSEUDOMONADEN
Pseudomonaden sind wie Legionellen stäbchenförmige Bakterien. Sie können insbesondere für Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich sein. Daher ist besonders in Krankenhäusern eine unverzügliche Problembehandlung nötig.

In allen drei Fällen kann COMPREX® ein wichtiger Baustein zur Lösung sein. Denn mit COMPREX® können die Ablagerungen in Ihrer Trinkwasser-Installation gelöst und zuverlässig ausgetragen werden, um so einen Beitrag zur Wiederherstellung der Trinkwasserqualität zu leisten.

Wenn Ihre Trinkwasser-Installation kontaminiert ist, zum Beispiel durch Legionellen oder Pseudomonaden, ist nach DVGW-Arbeitsblatt W 557 die Reinigung der erste wichtige Schritt zur Beseitigung der Kontamination. Auch Trübungen und sonstige Verunreinigungen können durch eine Reinigung beseitigt werden. Die ideale Lösung für alle Fälle ist unser Impuls-Spül-Verfahren COMPREX®.

COMPREX®-Reinigung: Vorgehensweise bei Trinkwasser-Installationen


Wir bearbeiten systematisch einzelne Spülabschnitte von der Kellerleitung bis zur letzten Zapfstelle. Unser Bestreben ist es, die Reinigung zeitoptimiert durchzuführen, damit die Wasserversorgung im Gebäude so schnell wie möglich wieder in Betrieb geht.

Das Prinzip
Zur Reinigung können vorhandene Ein- und Ausgänge genutzt werden. In einem definierten Spülabschnitt fließt zunächst Wasser in langsamer, laminarer Strömung, bevor es an der Ausspeisestelle wieder austritt. Wir machen uns das vorhandene Wasser zunutze und führen über die Einspeisestelle impulsweise gefilterte Luft ein. Und zwar so, dass sich Pakete aus Luft- und Wasserblöcken bilden, die mit hoher Geschwindigkeit von 10 bis 20 m/s den Spülabschnitt durchströmen.

Der Effekt
Diese hochbeschleunigten Pakete erzeugen enorme Turbulenzen mit starken Scher- und Schleppkräften, wodurch sie es schaffen, die Ablagerungen zu mobilisieren und zuverlässig auszutragen. Die industriellen Systeme reinigen wir zuverlässig und schonend, denn wir bleiben immer unter dem zulässigen Anlagendruck.

Die Anwendungsbereiche: COMPREX® im Einsatz


REINIGEN VON BESTANDSANLAGEN

In bestehenden Rohrleitungen bilden sich während der Betriebszeit Ablagerungen und Biofilme. In ungeschützten Stahlleitungen können aus Korrosionsprodukten Ablagerungen entstehen. Diese reduzieren den Querschnitt der Rohrleitungen und beeinträchtigen so den Durchfluss. In Zirkulationsleitungen wird deshalb die Rücklauftemperatur häufig nicht mehr erreicht. Locker anhaftende Ablagerungen und Biofilme können sich teilweise ablösen und dadurch Trübung sowie Braunfärbung des Wassers verursachen. Größere Partikel verstopfen Filter. Mobilisierte Biofilme führen zur mikrobiellen Beeinträchtigung des Trinkwassers, was sich bei Trinkwasseranalysen vor allem in erhöhten Koloniezahlen zeigt. Die Reinigung bestehender Rohrleitungen hat also einerseits das Ziel, diese wieder in einen hygienisch einwandfreien Zustand zu bringen und andererseits den ursprünglich geplanten Durchfluss wiederherzustellen. Dabei sollen bestehende korrosionsschützende Deckschichten möglichst intakt bleiben.

REINIGEN VON NEUANLAGEN

Wenn neu errichtete Trinkwasser-Installationen positiv beprobt werden, ist eine Reinigung mit dem COMPREX®-Verfahren meist das Mittel der Wahl.

Bei neu installierten Rohrleitungen kann es außerdem passieren, dass unbeabsichtigt Montagehilfsstoffe oder Verunreinigungen in die Leitungen gelangen. Bei sachgerechter Handhabung der Bauteile und Montage genügt in vielen Fällen das Spülen mit Wasser oder Spülkompressoren, wie es im DVGW-Arbeitsblatt W 557 (A) beschrieben ist, um diese Stoffe auszutragen. Im Falle von „Unfällen“, wie z. B. bei Verunreinigung infolge fehlender Kappen auf Bauteilen oder bei Verwenden von zu viel Montagehilfsstoffen, ist eine intensive Spülung notwendig. Hier kommt COMPREX® zum Einsatz. Es mobilisiert diese Stoffe infolge der erhöhten Schleppkräfte an den Innenoberflächen der Rohrleitungen und trägt sie zuverlässig aus. Ziel ist es, Mikroorganismen und vor allem aber Nährsubstrate für Mikroorganismen aus den Rohrleitungen zu entfernen. Je gründlicher die Reinigung, desto wirksamer und erfolgversprechender ist eine nachfolgende Desinfektionsmaßnahme.


Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Referenzprojekten, in unserer Referenzliste und in unseren Fachartikeln.

Unsere Empfehlung: wenn, dann richtig!


Aus unseren Kundenkontakten können wir berichten: Seitens der Betreiber wird oft zunächst viel und lange experimentiert.
Erst, wenn das alles keinen Erfolg hatte, wird eine Reinigung in Betracht gezogen. Dabei ist eine mechanische Reinigung von Trinkwasser-Installationen inzwischen anerkannter Stand der Technik und laut DVGW-Arbeitsblatt W 557 (A) der erste Schritt zur Beseitigung einer Kontamination.

Deshalb empfehlen wir von HAMMANN eine Reinigung mit anschließender Desinfektion und weiterführende Maßnahmen, um wertvolle Zeit und Mittel zu sparen.

Ihre Ansprechpartner für den Bereich Trinkwasser-Installation


Haben Sie ein Problem im Bereich Trinkwasser-Installation, das wir lösen dürfen?
Wir beraten Sie gern in einem persönlichen Gespräch.

Unsere Spezialisten in diesem Bereich freuen sich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Bw. (FH) Kai Birnbaum
Installateur- und Heizungsbaumeister
k.birnbaum |at| hammann-gmbh.de

Daniel Ziegler, B. Eng.
Versorgungs- und Energiemanagement
d.ziegler |at| hammann-gmbh.de

Dipl.-Ing. (FH) Volker Wöhrmann
Chemieingenieurwesen Wasserchemie und Wassertechnologie
v.woehrmann |at| hammann-gmbh.de

Ihre Aufgabenstellung liegt in einer anderen Branche?
Wir arbeiten auch für die Bereiche kommunale Rohrleitungssysteme und Industrie.

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