Für den Wechsel auf fluorfreie Schaummittel
PFAS sicher aus Löschanlagen entfernen

Comprex® ermöglicht gemeinsam mit Arcadis und Kenbri Fire Fighting eine vollständige Reinigung und Dekontamination von PFAS-haltigen Schaumlöschanlagen.
So gelingt der Umstieg auf fluorfreie Schäume (F3) – rechtssicher, dokumentiert und nachhaltig.

Neue PFAS-Vorgaben für Betreiber von Löschanlagen

Warum jetzt Handlungsbedarf besteht

PFAS („per- und polyfluorierte Alkylverbindungen“) gehören zu den sogenannten Ewigkeitschemikalien. Sie sind in älteren Schaummitteln (AFFF) enthalten und können Mensch und Umwelt dauerhaft schädigen. Die EU plant ein weitreichendes Verbot dieser Stoffe, und schon heute dürfen PFAS-haltige Schaummittel in vielen Anwendungen nicht mehr eingesetzt werden.

Für Betreiber von Löschanlagen bedeutet das:

  • Alte Schaummittel müssen fachgerecht entsorgt werden.

  • Anlagen müssen gereinigt und dekontaminiert werden, bevor fluorfreie Schäume eingesetzt werden dürfen.

  • Der Nachweis über die erfolgte Reinigung ist gegenüber Behörden und Versicherern verpflichtend.

Wir begleiten Sie bei allen Schritten – von der Analyse bis zur sauberen, zertifizierten Umstellung Ihrer Löschanlage.

Technik trifft Expertise – Comprex®, Arcadis & Kenbri

Starke Partnerschaft für sichere Ergebnisse

Bei der PFAS-Dekontamination arbeiten drei Spezialisten Hand in Hand:

  • Comprex® sorgt für die mechanische Tiefenreinigung des Rohrnetzes mit Luft-Wasser-Impulsen.
  • Arcadis liefert mit Fluorofighter® den chemischen Bestandteil, der PFAS-Rückstände zuverlässig löst.
  • Kenbri Fire Fighting bringt das Know-how für Schaummitteltechnik, Mischer und Wiederinbetriebnahme ein.

Bei der PFAS-Dekontamination arbeiten drei Spezialisten Hand in Hand:

Comprex® sorgt für die mechanische Tiefenreinigung des Rohrnetzes mit Luft-Wasser-Impulsen.

Arcadis liefert mit Fluorofighter® den chemischen Bestandteil, der PFAS-Rückstände zuverlässig löst.

Kenbri Fire Fighting bringt das Know-how für Schaummitteltechnik, Mischer und Wiederinbetriebnahme ein.

Technik trifft Expertise – Comprex®, Arcadis & Kenbri

Starke Partnerschaft für sichere Ergebnisse

Bei der PFAS-Dekontamination arbeiten drei Spezialisten Hand in Hand:

  • Comprex® sorgt für die mechanische Tiefenreinigung des Rohrnetzes mit Luft-Wasser-Impulsen.
  • Arcadis liefert mit Fluorofighter® den chemischen Bestandteil, der PFAS-Rückstände zuverlässig löst.
  • Kenbri Fire Fighting bringt das Know-how für Schaummitteltechnik, Mischer und Wiederinbetriebnahme ein.

Bei der PFAS-Dekontamination arbeiten drei Spezialisten Hand in Hand:

Comprex® sorgt für die mechanische Tiefenreinigung des Rohrnetzes mit Luft-Wasser-Impulsen.

Arcadis liefert mit Fluorofighter® den chemischen Bestandteil, der PFAS-Rückstände zuverlässig löst.

Kenbri Fire Fighting bringt das Know-how für Schaummitteltechnik, Mischer und Wiederinbetriebnahme ein.

Gemeinsam realisieren wir ein zweistufiges Reinigungsverfahren:

01
Vorreinigung mit Comprex®

Das System wird vollständig gespült, alte Schaummittelrückstände und lose Ablagerungen werden entfernt.

02
Deep Clean mit Comprex® + Fluorofighter®

Das System wird mit erhöhter Temperatur und chemischer Unterstützung gespült, um auch tiefsitzende PFAS-Rückstände vollständig zu lösen.

So entsteht ein komplett abgestimmter Prozess, der die Anlage von allen Rückständen befreit – dokumentiert, geprüft und bereit für den Einsatz fluorfreier Schäume.

Technik trifft Expertise – Comprex®, Arcadis & Kenbri

Starke Partnerschaft für sichere Ergebnisse

Bei der PFAS-Dekontamination arbeiten drei Spezialisten Hand in Hand:

  • Comprex® sorgt für die mechanische Tiefenreinigung des Rohrnetzes mit Luft-Wasser-Impulsen.
  • Arcadis liefert mit Fluorofighter® den chemischen Bestandteil, der PFAS-Rückstände zuverlässig löst.
  • Kenbri Fire Fighting bringt das Know-how für Schaummitteltechnik, Mischer und Wiederinbetriebnahme ein.

Gemeinsam realisieren wir ein zweistufiges Reinigungsverfahren:

Darum ist die Kombination aus Comprex® und Fluorofighter® unschlagbar

Wissenschaftlich fundiert, praktisch bewährt

Unser Reinigungsprinzip basiert auf dem Sinnerschen Kreis – dem Zusammenspiel aus Mechanik, Chemie, Temperatur und Zeit.
Während klassische Wasserspülungen nur auf Zeit und Strömung setzen, nutzt unsere Methode alle vier Wirkfaktoren gezielt: Mechanik durch die Comprex® Impulse, Chemie durch Fluorofighter®, erhöhte Temperatur zur Intensivierung – und optimierte Spüldauer für maximale Wirkung.

Das Ergebnis: eine schnelle, tiefgehende Reinigung bei minimalem Wasserverbrauch, ideal für PFAS-belastete Schaumlöschsysteme.

Vorteile auf einen Blick

Effektive Kombination von Mechanik und Chemie

Comprex® löst Ablagerungen und PFAS-Filme durch Impulsenergie, während Fluorofighter® die chemische Bindung der Rückstände aufbricht.

Kurze Reinigungszeiten – hohe Fließgeschwindigkeiten

Teilgefüllte Leitungen und pulsierende Strömung sorgen für eine intensive Durchspülung ohne lange Stillstandszeiten.

Ressourcenschonend und kontrolliert

Alle Spülmedien werden aufgefangen, gefiltert und sachgerecht entsorgt.

Nachweisbare Sauberkeit

Nach der Reinigung wird das Ergebnis laboranalytisch bestätigt. Durch das Entfernen der Altlasten in der PreClean-Phase wird auch das Risiko eines Rebounds deutlich reduziert. 

Sicherheit durch Systematik

Jede Reinigung wird überwacht, protokolliert und nachvollziehbar dokumentiert.

Geprüfte Verfahren – zertifizierte Sicherheit

Zertifikate & Nachweise

Unsere Partner und wir arbeiten nach höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Alle eingesetzten Verfahren sind geprüft und zertifiziert.

ZIM-Kooperationsprojekt MoNNitor Mehr erfahren
KMU-innovativ Verbundprojekt REINER Mehr erfahren
ZIM-Kooperationsprojekt WÄRMER Mehr erfahren
BMBF-Verbundprojekt "Mikrobielle Verockerung" (Anti-Ocker) Mehr erfahren
RWE-Forschungsvorhaben "Spül- und Reinigungskonzept für Transportleitungen"
BMBF-Verbundprojekt "Biofilm-Management" Mehr erfahren
EU-Projekt "SecurEau" Mehr erfahren
DVGW-TZW-Forschungsvorhaben "Desinfektion in Trinkwasser-Installationen"
BMBF-Verbundprojekt "Biofilme in der Hausinstallation" Mehr erfahren
IKT-Forschungsprojekt "Abwasserdruckleitungen" Mehr erfahren
Geprüfte Verfahren – zertifizierte Sicherheit
Zertifikate & Nachweise

Unsere Partner und wir arbeiten nach höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Alle eingesetzten Verfahren sind geprüft und zertifiziert.

comprex: WHG-Fachbetrieb
comprex: SCCP-Zertifizierung
comprex: VdS-zertifiziert
??? Arcadis Laboranalytisch geprüft
??? Arcadis / Fluorofighter®: REACH-registriert
??? Kenbri: ISO 9001-konform
Von der Analyse bis zur sauberen Umstellung

Bereit für den Wechsel auf fluorfreie Schaummittel?

Wir begleiten Sie von der Analyse bis zur Inbetriebnahme – mit Erfahrung, zertifizierten Verfahren und starken Partnern.

Antworten auf die wichtigsten Fragen

Häufige Fragen zu PFAS in Löschanlagen

Was sind PFAS und warum wird vor ihnen gewarnt?

PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind technisch extrem stabile Chemikalien („Ewigkeitschemikalien“), die früher gezielt in Feuerlöschschäumen eingesetzt wurden. Sie können über Hautkontakt, eingeatmete Aerosole oder kontaminiertes Wasser in den menschlichen Körper gelangen und werden dort nur sehr langsam wieder ausgeschieden. Wissenschaftliche Untersuchungen bringen PFAS unter anderem mit Beeinträchtigungen des Immunsystems, der Leberfunktion und hormonellen Veränderungen in Verbindung. Aufgrund dieser Gesundheitsrisiken werden PFAS heute als besonders problematisch eingestuft und entsprechend gekennzeichnet.

Mit der EU-Verordnung 2025/1988 wird die Verwendung PFAS-haltiger Löschschäume schrittweise beendet. Spätestens zum 31.12.2030 dürfen PFAS-haltige Löschmittel in stationären Löschanlagen nicht mehr eingesetzt werden. Unabhängig davon unterliegen bestimmte PFAS bereits heute strengen Grenzwerten und Stoffverboten nach EU-Recht. Betreiber sind verpflichtet, PFAS-haltige Schaummittel zu identifizieren, ihre Zusammensetzung zu bewerten und – abhängig von Stoff, Menge und Konzentration – weitere Pflichten wie Austausch, Entsorgung oder Meldung zu erfüllen.

PFAS binden sich an Innenoberflächen von Rohrleitungen, Ventilen, Pumpen und Lagertanks. Ein reiner Löschmitteltausch entfernt diese Rückstände nicht. In der Praxis zeigt sich, dass PFAS nach einem Medienwechsel weiterhin im System nachweisbar sind und bei Druckänderungen, Wartungsarbeiten oder einem Löschereignis erneut freigesetzt werden können. Ohne gezielte Reinigung bleibt die Anlage technisch belastet – auch dann, wenn bereits ein PFAS-freies Löschmittel eingesetzt wird.

Eine professionelle PFAS-Reinigung ist insbesondere bei großvolumigen stationären Schaumlöschanlagen mit langen oder verzweigten Rohrleitungsnetzen erforderlich – etwa in Raffinerien, Chemieanlagen, Tanklagern, Flughäfen oder großen Logistikzentren. Je komplexer das System und je größer die enthaltenen Löschmittelmengen, desto höher ist das Risiko, dass PFAS-Rückstände im System verbleiben und später unkontrolliert freigesetzt werden.

Das Comprex® Impulspülverfahren ist speziell dafür ausgelegt, auch komplexe, verzweigte Rohrleitungssysteme mit wechselnden Nennweiten, Armaturen, Toträumen und Steigleitungen zuverlässig zu reinigen – selbst unter bestehendem Systemdruck.

In Löschschäumen können unterschiedliche PFAS enthalten sein, die jeweils eigenen gesetzlichen Grenzwerten unterliegen. Bereits heute sind unter anderem PFOS, PFOA, PFHxS sowie bestimmte langkettige perfluorierte Carbonsäuren reguliert. Die zulässigen Grenzwerte liegen teilweise im sehr niedrigen Konzentrationsbereich und werden weiter verschärft. Für Betreiber bedeutet das: Schon geringe PFAS-Konzentrationen können dazu führen, dass ein Schaummittel als nicht zulässig gilt – mit entsprechendem Handlungsbedarf.

Ja. Nach EU-Recht besteht eine Meldepflicht gegenüber der zuständigen Behörde, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind – insbesondere bei relevanten Schaummittelmengen und dem Überschreiten definierter Grenzwerte einzelner PFAS oder PFAS-Gruppen. Die Meldepflicht kann auch Schaummittel in stationären Löschanlagen betreffen. Betreiber sollten daher frühzeitig prüfen, ob ihre Anlage meldepflichtig ist.

Viele Versicherer bewerten PFAS mittlerweile als eigenständiges Umweltrisiko und schließen entsprechende Schäden ganz oder teilweise vom Versicherungsschutz aus. Für Betreiber bedeutet das: PFAS-bedingte Umweltschäden können vollständig in der eigenen Haftung liegen. Der dokumentierte Austausch PFAS-haltiger Löschmittel und die Reduktion von PFAS-Rückständen im System gewinnen daher zunehmend an Bedeutung für die Versicherbarkeit von Industrieanlagen

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