CIP-Reinigung:
Kürzere Zyklen. Weniger Wasser. Gleiche Qualität.
Comprex® optimiert die Wasserphasen im industriellen CIP-Prozess durch gezielte Impulse aus Luft und Wasser (oder anderen Spülmedien) für kürzere Zyklen, deutlich weniger Wasser- und Medienbedarf und gleichbleibend hohe Reinigungsqualität.
Reduzierter Medieneinsatz – anwendungsabhängig
Integration in bestehende CIP-Systeme möglich
CIP kostet Sie mehr als nötig
In der Lebensmittel- und Getränkeproduktion ist hygienische Sicherheit nicht verhandelbar. Gleichzeitig stehen auch Hersteller von Konsumgütern und Körperpflegeprodukten vor ähnlichen Herausforderungen: Klassische CIP-Reinigungsprozesse binden enorme Mengen Wasser, Reinigungsmedien und Energie und erzeugen lange Stillstandszeiten, die sich direkt auf die Produktivität auswirken.
Das Resultat: Angesichts steigender Betriebs- und Nebenkosten wird Produktivität zunehmend zum entscheidenden Standortfaktor.
Jede Stunde Stillstand für Reinigung bedeutet Produktionsausfall. Konventionelle CIP-Prozesse erfordern häufig ausgedehnte Wasserphasen – nicht weil es so sein muss, sondern weil effizientere Alternativen bisher nicht verfügbar waren.
Lauge, Säure, Desinfektion, Spülwasser – der hohe Medieneinsatz führt zu erheblichen Einkaufs- und Entsorgungsaufwänden.
ESG-Reporting, Wassergebühren, Entsorgungskosten. Wassersparmaßnahmen werden für Industriebetriebe zunehmend zur Pflicht.
Energie, Wasser, Chemikalien, Entsorgung – die Betriebskosten pro CIP-Zyklus steigen. Gleichzeitig wächst der Druck, Ressourceneffizienz messbar zu verbessern und zu dokumentieren.
Impulse optimieren die Wasserphase im CIP-Prozess
Das patentierte Comprex® Verfahren setzt gezielte Luft-Wasser-Impulse ein, um Produktrückstände mechanisch aus industriellen Rohrleitungs- und Produktionssystemen zu lösen.
Die Wasserphasen im CIP-Zyklus werden damit drastisch effizienter – der Medienbedarf sinkt, weil die Chemie auf eine gründlicher vorgereinigte Oberfläche trifft und sich der Chemikalieneinsatz im CIP-Prozess somit messbar reduzieren lässt.
Integration in Ihre CIP-Anlage
Die stationäre Comprex® Einheit wird direkt in den bestehenden CIP-Kreislauf eingebunden und lässt sich problemlos in jede gängige Steuerungsinfrastruktur integrieren – ob Siemens, Allen-Bradley oder andere. Der Umbauaufwand ist minimal: in der Regel Anschlüsse und ggf. einzelne Bypässe.
Impulse statt Wasserspülung
Gezielte Luft-Wasser-Impulse lösen Produktrückstände mechanisch – schneller und gründlicher als konventionelle Wasserspülung.
Chemie wirkt effizienter
Mechanische Reinigung löst Produktrückstände gründlicher als herkömmliche Wasserspülung. Die Chemie-Phase trifft dadurch auf eine besser vorgereinigte Oberfläche – geringere Chemikalienkonzentration und kürzere Einwirkzeit führen zum gleichen Ergebnis.
Nachweis nach Ihrem Standard
Das Reinigungsergebnis ist sichtbar und messtechnisch erfassbar. Die Validierung erfolgt nach den internen Prozeduren und Anforderungen Ihres Betriebs – wir liefern die Grundlage dafür.
Kürzere CIP-Reinigungszeit. Niedrigere Kosten. Gleiche Qualität
Aus realen Kundenprojekten – ergänzt durch eine laufende Validierungsstudie des Fraunhofer-Instituts (Ergebnisse Q2 2026).
Durch effizientere Wasserphase
Weniger Energie für Aufheizung
Anwendungsabhängig – auf Anfrage
Stationäre Systeme,
z.B. Pulse800
Sehen Sie den Unterschied selbst
Wir zeigen Ihnen das Comprex® Verfahren live – in unserem Technikum in Landau oder direkt bei Ihnen vor Ort. Bringen Sie Ihren konkreten CIP-Prozess mit: Zyklendauer, Medieneinsatz, Wasserverbrauch. Wir zeigen Ihnen, wo das Potenzial liegt.
Warum immer mehr Produktionsleiter umstellen
| Kriterium | Konventionelles CIP | Comprex® CIP |
|---|---|---|
| Reinigungsdauer pro Zyklus | Systemabhängig | Bis zu 50% kürzer |
| Wasserverbrauch (Spül- & Wasserphasen) | Sehr hoch | Bis zu 90% geringer |
| Energiebedarf (Wasseraufheizung) | Hoch | Deutlich reduziert |
| Medienbedarf (Lauge, Säure, Desinfektion) | Hoch | Messbar reduziert |
| Hygieneergebnis | Etablierter Standard | Mindestens gleichwertig validierbar |
| Validierbarkeit & Dokumentation | Etablierte Prozesse | Kompatibel mit bestehenden Validierungsprozessen |
| Eignung für komplexe Geometrien | Eingeschränkt | Vollständig geeignet |
| Nennweitenwechsel & Wärmeübertrager | Erfordert Sondermaßnahmen | Vollständig kompatibel |
Viele Anlagen – ein optimierter Reinigungsprozess
Ob Lebensmittel- und Getränkeproduktion, Konsumgüter- oder Pharmaindustrie: Überall dort, wo Produktleitungen und Prozessanlagen regelmäßig gereinigt werden müssen, kann das Comprex® Verfahren CIP-Prozesse effizienter machen.
Ertüchtigung verstopfter Düker
Grobpartikel und Späne aus Rohrleitungen entfernen
Großkläranlage
Großkläranlage
Kein Aufwand vor Ort, keine Verpflichtung. Senden Sie uns ein Produktsample sowie eine kurze Beschreibung Ihres aktuellen CIP-Prozesses – wir führen den Vergleichstest in unserem Technikum in Landau durch und stellen Ihnen die Ergebnisse vor.
Entdecken Sie weitere Anwendungen
Häufige Fragen zur CIP-Reinigung
Was bedeutet CIP-Reinigung?
Die CIP-Reinigung (Clean-in-Place) ist ein automatisierter Reinigungsprozess für industrielle Produktionsanlagen, Rohrleitungssysteme und verfahrenstechnische Komponenten, bei dem die Reinigung ohne Demontage erfolgt. Dabei werden definierte Reinigungsmedien durch das geschlossene System geführt, um Produktrückstände, Biofilm und Ablagerungen zu entfernen.
Einsatzbereiche der CIP-Reinigung: Lebensmittelindustrie, Getränke-, Pharma-, Chemie- und Konsumgüterindustrie. Das Ziel dabei ist, reproduzierbare Reinigungsergebnisse bei minimalem Produktionsstillstand zu gewährleisten.
Welche Vorteile bietet eine CIP-Reinigung mit Comprex®?
Im Vergleich zu klassischen CIP-Verfahren ersetzt Comprex® Teile der Wasserphase durch gezielte Luft-Wasser-Impulse. Dadurch lassen sich Reinigungszeiten verkürzen, der Wasserverbrauch im CIP-Prozess senken und der Chemikalieneinsatz reduzieren.
Gleichzeitig bleibt die Reinigungsqualität nachweisbar erhalten. In vielen Anwendungen können Betriebskosten pro CIP-Zyklus messbar gesenkt werden.
Wie lässt sich der Wasserverbrauch im CIP-Prozess reduzieren?
Der Wasserverbrauch im CIP-Prozess kann durch Optimierung der Wasserphasen, verkürzte Spülzeiten und effizientere mechanische Vorreinigung reduziert werden. Technologien wie Luft-Wasser-Impulse ermöglichen eine gründlichere Entfernung von Produktrückständen, so dass weniger Spülvolumen erforderlich ist.
Wie kann man die Reinigungszeit in CIP-Anlagen verkürzen?
Eine Verkürzung der CIP-Reinigungszeit wird erreicht, wenn Produktrückstände schneller mechanisch gelöst werden und die anschließende Chemie-Phase effizienter wirkt. Durch optimierte Prozessführung lassen sich Stillstandszeiten reduzieren und die Produktionsverfügbarkeit erhöhen.
Wie hoch sind die Betriebskosten eines CIP-Prozesses?
Die Betriebskosten eines CIP-Prozesses setzen sich aus Wasser, Energie für Aufheizung, Chemikalien, Entsorgung sowie Produktionsstillstand zusammen. In vielen Betrieben stellen diese Kosten einen erheblichen Anteil der laufenden Produktionskosten dar.
Für welche Anlagen eignet sich die CIP-Reinigung?
Die CIP-Reinigung eignet sich für Produktionsanlagen, Prozessleitungen, Rohrleitungssysteme, Wärmetauscher, Kühl- und Temperierkreisläufe sowie Tanks und verfahrenstechnische Komponenten.
Einsatzbereiche der CIP-Reinigung: Lebensmittelindustrie, Getränke-, Pharma- und Chemieindustrie. Hier wird CIP eingesetzt, um Produktrückstände und Biofilm zuverlässig zu entfernen – auch in komplexen Geometrien oder schwer zugänglichen Bereichen.
Kann eine bestehende CIP-Anlage nachgerüstet werden?
Ja. Moderne Optimierungslösungen können in bestehende CIP-Anlagen integriert werden. Die Nachrüstung erfolgt typischerweise durch Einbindung in den vorhandenen CIP-Kreislauf und die bestehende Steuerungsinfrastruktur.
Kann ein CIP-Prozess auch mit anderen Spülmedien als Wasser durchgeführt werden?
Ja. Das Comprex® Verfahren kann im CIP-Prozess nicht nur mit Wasser, sondern auch mit anderen Spülmedien eingesetzt werden. Auch Medien mit höherer Viskosität (bis 100 cSt) eignen sich als Spülmedium.
Mehr zu Anwendungen mit viskosen Medien finden Sie hier: → Lösungen für viskose Medien
Wenn das eingesetzte Medium explosionsgefährdete Atmosphären verursachen kann (Ex-Bereich), lässt sich das Verfahren außerdem mit Inertgasen statt komprimierter Luft betreiben.
Wie wird die Wirksamkeit der Reinigung nachgewiesen?
Die Reinigungswirkung wird durch Messwerte, Dokumentation und Vergleich mit der Ausgangssituation (Baseline) belegt. Typische Parameter sind Leitfähigkeit, pH-Wert, mikrobiologische Prüfungen oder produktspezifische Rückstandsanalyse.
Die Validierung erfolgt nach den internen Hygiene-, Qualitäts- und Prozessanforderungen des jeweiligen Betriebs und ist in bestehende Dokumentationssysteme integrierbar.





